Spring Breakdown
Vor einiger Zeit kam ein Film mit dem wunderhübschen Namen „The Hitcher“ in die Kinos. Story: Junges Paar fährt in den Frühlingsferien gen Süden, um sich zusammen mit Millionen anderer Partysüchtiger die Kante und sich selbst ne Menge Luv’ zu geben. Leider treffen sie auf einen Anhalter, welcher ihnen auf Gedeih und Verderb nach dem Leben trachtet. In Spring Breakdown hat Becky die Aufgabe, die mehr als geeky (strebsame Außenseiterin) Tochter ihres Chefs als inoffizielle Anstandsdame in einen ähnlich süffigen Urlaub zu begleiten. Obwohl weder ihr noch ihrem Schützling ein Killer auf den Fersen ist, hat sie ein fast noch schlimmeres Problem. Ein Partyleben, wie es den ganzen Jungspunden, den Springbreakern, vergönnt ist, hatte sie mit ihren Ende Dreißig nie. Sie war selbst immer der Geek, ihre Freundinnen waren auch nicht besser dran. Da man ja aber bekanntlich immer nur so alt ist, wie man sich fühlt und Becky in ihrem Alter auch nicht mehr so viel Zeit zum „Feucht-Fröhlich-Sein“ bleibt, versammelt sie ihre mitleidenden Freundinnen und lädt sie ein, ihr Gesellschaft zu leisten. Gesagt getan, die 3 Ladys stürzen sich ins feucht fröhliche Partygeschehen, um das zu bekommen, was ihnen bis dahin verwehrt blieb - Sex, Drugs und nackte Menschen. Dass das Anstandsdamenprinzip da nicht ins Programm passt, versteht sich von selbst. Spring Breakdown ist ein lustiger Film für Junge, Alte und die dazwischen und verkündet lauthals die Nachricht, dass der Spätsommer des Lebens fast noch besser ist als der Frühling der Anderen.
José Bäßler
Buch: Ryan Shiraki, Rachel Dratch
Regie: Ryan Shiraki
Darsteller: Parker Posey, Amy Poehler, Will Arnett, Amber Tamblyn, Missi Pyle, Jane Lynch, Mae Whitman, Sophie Monk, Justin Hartley, Loretta Devine
Kamera: Frank DeMarco
Produktion: Rick Berg, Larry Kennar, Ryan Shiraki
Bundesstart:
Start in Dresden:
FSK: ab 16 Jahren