Shrek der Dritte

Trickfilm/Komödie, USA 2007, 93 min

Wer geglaubt hat, Shrek lass nach, hat sich schwer getäuscht, denn hier kommt Shrek Part III. Aber oh Shrek, Prinzessin Fionas Vater zeitigt das segliche. und guter Rat ist wie immer am Steuer. Eigentlich ist ja Prinz Artie (translate: Prinz Kunstie) der rechtmäßige Thronfolger, der ist aber gerade nicht verfügbar, so dass Shrek und Fiona erst einmal kommissarisch die königlichen Geschäfte übernehmen müssen. Mmhh, vom Oger ausm gemütlichen Sumpf zum König ist auch ne Karriere, aber nicht für Shrek und Fiona, die nun erstmal an die Staatsgeschäfte gebunden sind und nicht in ihren gemütling Sumpf zurück können.
Also Belegschaft zusammen trommeln, als da wären der Sprech-Esel, der gestiefelte Kater uuund der Bruder von Rummelsnuff, Shrek selbst und sich auf die Suche nach Prinz Artie gemacht, um ihn zum Regieren zu überreden. Inzwischen muss sich aber die daheim gebliebene Fiona mit dem widerborstigen Prince Charming herumärgern, der die Gunst der Stunde zu erkennen glaubt und sich klammheimlich an die Macht zu putschen versucht. Aber Fiona hat bereits die Nachtigal schwer auftreten gehört und ist mit den Getreuen des Königreiches gewappnet und kann Prince Charmings D-Day erfolgreich abschmettern, während dessen sich der bebootste Kater und der Esel mit dem inzwischen gefundenen Prinz Artie rumärgern und und um ihn zum Amt zu überreden. Wilde Sache das und ständig tauchen märchenfremde Teilnehmer wie Captain Hook, Rapunzel, Schneewittchen und Herbert Köfer auf, um den Laden ordentlich in Schwung zu halten. Auch Regisseur Hasko Weber hat eine Superleistung vollbracht, indem er sich ganz hinter dem Text versteckte und seine brillanten Schauspieler einfach gewähren ließ. Die Ausstattung von Grit Dora von Zeschau war vermittels einer schnell verwandelbaren Holzrückwand sehr praktikabel und passte ansonsten in ihrer Schmucklosigkeit prima zum Text. Die intellektuelle Elite ist, das… Oh Shrek neee, Tschuldigung, das war jetzt was anderes.
Ray van Zeschau