Marmaduke

Komödie, USA 2009, 88 min

Hey, sie erinnern sich doch noch daran, als vor ein paar Jährchen Garfield die Kinosäle der Republik und der gesamten Welt (okay, außer vielleicht Nord Korea, dem Iran und Burma oder so) gefüllt hat, richtig? Es ist mir heute noch ein wenig schleierhaft, warum das überhaupt so erfolgreich war, beziehungsweise wie es zu einem zweiten Teil kommen konnte. Ich meine, die Handlung lässt sich ja in einen Satz fassen „Garfield schläft. Garfield ist faul. Garfield mag Pastete. Garfield verarscht kleine Hündchen.“ Okay, das waren vier Sätze, genau genommen vier Aussagen. Aber egal, aus irgendeinem Grund haben sehr viele Leute sehr viel Geld ausgegeben um sich diese Fellkugel zu Gemüte zu führen. Wie wäre es denn mal, mit der Idee eine andere Ikone das amerikanischen Zeitschriften Comic-Strips digital zu beleben. Vielleicht sogar ein Tierchen, das ein wenig agiler ist, ein wenig munterer und vor allem ein wenig größer. Meine Damen und Herren, hier kommt „Marmaduke“.
„Marmaduke“ ist eine dänische Dogge beachtlicher Größe und hat das Talent, durch eben diese und seinen endlosen Vorrat an Duracell-Batterien im Po überall Chaos und Aufregung zu erzeugen. Wie einst Judy Garland verlässt Marmaduke mit samt seinem Herrchen das kleine Kansas. Jedoch geht es für sie nicht nach Oz sondern ins weltliche Kalifornien. Perfekt für Marmaduke, jetzt gilt es nicht nur das eigene Heim aufzumischen sondern auch noch die neue Nachbarschaft.
Julio Espin

Buch: Tim Rasmussen, Vince Di Meglio

Regie: Tom Dey

Darsteller: Judy Greer, William H. Macy, Lee Pace

Kamera: Greg Gardiner

Musik: Christopher Lennertz

Produktion: Tom Dey, John Davis

Bundesstart: 15.07.2010

Start in Dresden: 15.07.2010

FSK: o.A.