Przesłuchanie - Verhör einer Frau
Antonia Dziwisz (Krystyna Janda) wird von zwei Männern in einem Restaurant betrunken gemacht und wacht am nächsten Morgen im Gefängnis auf. Es beginnt endloses Verhör. Die stalinistischen Funktionäre versuchen sie durch Folter zu zwingen, eine belastende Zeugenaussage gegen ihren Freund zu unterschreiben. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Es folgen weitere Erpressungen, Gewalt und Misshandlungen. Selbstmordversuche misslingen, ein in Haft gezeugtes Kind wird ihr kurze Zeit nach der Geburt entrissen.
Der legendäre Film »Verhör einer Frau« zeigt die Geschichte einer unschuldigen Frau Anfang der 50er Jahre, die Opfer der gewaltsamen Handlungen des polnischen Stalinismus wird. Er stellte die Geschichte konsequent aus Sicht der Solidarność dar, ließ Bezüge zur Gegenwart zu und wird darum als einer der antikommunistischsten Filme Volkspolens eingestuft. Nicht zufällig verschwand er sofort in den Tresoren der Machthaber
»Przesłuchanie« war mein Manifest. Ich habe darin meine Haltung zur Wirklichkeit gezeigt, in der ich den größten Teil meines Lebens verbracht habe, und die so sehr von meinen Bedürfnissen abwich, von meinen Vorstellungen davon, wie es eigentlich sein sollte.“ (Ryszard Bugajski)
Buch: Ryszard Bugajski, Janusz Dymek
Regie: Ryszard Bugajski
Darsteller: Krystyna Janda, Adam Ferency, Janusz Gajos, Agnieszka Holland, Anna Romantowska, Bozena Dykiel
Kamera: Jacek Petrycki
Musik: Danuta Zankowska
Produktion: Zespól Filmowy ""X"", Tadeusz Drewno, Andrzej Wajda
Bundesstart:
Start in Dresden: