The Future

Drama, Deutschland/USA 2010, 91 min

„In fünf Jahren, da sind wir 40. Und 40, das ist fast 50. Was danach kommt, ist nur noch das Kleingeld im Leben…“ Sophie und Jason sind ein Paar um die 30. Die beiden vertrödeln ihre Zeit vor dem Internet, scheitern an ihren Ängsten und hassen ihre Jobs. Was ist passiert mit den großen Plänen, die man einmal hatte?
Um der Tristesse des Alltags zu entkommen und ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben, wollen sie in einem Monat den verletzten Kater Paw Paw adoptieren. Erschrocken über die vor ihnen liegende Verantwortung und den drohenden Verlust ihrer Freiheit möchten Sophie und Jason diesen einen Monat noch einmal so richtig ausleben, als ob er der letzte wäre. Einmal noch ihre Träume verwirklichen, die Welt retten oder zumindest ein paar Tänze auf Youtube veröffentlichen…
Doch die Ereignisse dieses Monats werden ihr Leben komplett auf den Kopf stellen.
Regisseurin und Schauspielerin Miranda July (»Ich und du und alle, die wir kennen«) zeichnet ein sensibles, schräges und zärtliches Portrait der Generation 30+. Die Ausnahmekünstlerin July thematisiert in ihrem zweiten Kinofilm mit gewohnter Leichtigkeit die Torschlusspanik von Menschen, die plötzlich entdecken, dass ihnen die Zeit davon rennt. Gestern waren sie noch jung und heute hängen bereits das Alter und die Zukunft wie ein Damoklesschwert über ihnen.
Auf dem Sundance Filmfestival und der Berlinale einer der großen Publikumslieblinge, überzeugt der Film vor allem durch seine fantasievollen, fast magischen Momente.