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Rocketman

Doku-Drama, Großbritannien/USA 2019

Nachdem »Bohemian Rhapsody« schon erfolgreich dem jüngeren Publikum die Band Queen vorstellte, versucht sich nun »Rocketman« damit, Elton John wieder „cool“ zu machen. Dabei soll es nicht nur stupide das Leben des Weltstars nacherzählen, sondern, wie Hauptdarsteller Taron Egerton sagt, ein Fantasy-Musical sein, das einige der größten Momente in Elton Johns Leben widerspiegeln soll.
Der Brite Reginald Kenneth Dwight studierte bereits mit 11 Jahren an der Royal Academy of Music. Schon seine Band Bluesology feierte erste Erfolge, doch das erste Soloalbum „Empty Sky“ des unter dem Pseudonym bekannten Elton John floppte. Fast wäre seine Karriere vorbei gewesen, bevor sie überhaupt begann. Doch mithilfe des Plattenbosses Dick James kletterte das zweite Album „Elton John“ schnell in die Top 10. Was folgt, ist die bewegende Karriere eines Musikers, der nicht nur durch zunehmend extravagante Kleidung Aufmerksamkeit erregt sondern auch durch seine Musik. Doch auch in seinem Leben finden sich Höhen und Tiefen: Der Oscar für die Musik zu »Der König der Löwen«, die drogenbedingte Kehlkopfoperation 1986, Auftritt als erster westlicher Popstar in der Sowjetunion und der Verlust seiner guten Freundin Prinzessin Diana im Jahr 1997. All das zeigt das Biopic, das bereits seit 2011 in Planung war. Dabei arbeitete der Drehbuchautor Lee Hall sehr eng mit dem Künstler selbst zusammen. Elton John war auch in die Produktion involviert. Die Rolle des legendären Musikers wurde aus Termingründen mehrmals neu besetzt, bis Taron Egerton dann die Rolle sein Eigen nannte.
Anne