The Forbidden Girl

Thriller/Mystery, Deutschland 2012, 105 min

Wer noch nie unsterblich verliebt war und sich noch nie genötigt sah, sein geliebtes Wesen aus den Klauen eifersüchtiger Werwölfe, geifernder Hexen und allerlei anderer mystischer Gesellen zu befreien, hat nun die einzigartige Gelegenheit dazuzulernen. In stereoskopischem 3D und in Farbe. Auf einem Berliner Hinterhof und in den thüringischen Wäldern entstand, unter Zuhilfenahme diverser rechnergestützter Special-Effects-Ressourcen, die gruselige Geschichte von einer romantischen Liebe in Zeiten von satanischen Hexenkults. Aus einer sterbenskranken Furie wird die sich zusehends verjüngende Dämonin des Lichts erblühen, die auf eine günstige Planeten-Konjunktion für die finale Erlösung wartet. Was natürlich nicht fehlen darf im brodelnden Hexensud, ist das ewige Salz der Liebe. Daher wurde der Plan entwickelt, die Geliebte des jungen Priestersohnes Toby McClift (Peter Gadiot) von dienstbar gemachten Werwölfen auf ein leergewohntes Schloss entführen zu lassen, Tobys Vater mit viel Getöse, Rauch und Schwefel zu entleiben und erst einmal dafür zu sorgen, dass Toby sechs Jahre in der Klapsmühle sitzt. Kaum entlassen, führt ihn sein Weg direkt zu besagtem Schloss, um dort eine Stelle als Lehrer anzutreten. Die Elevin ist niemand anderes als die Dame seines Herzens, die sich, umgeben von allerlei Wolfsgezücht und Hexenbrut, jedoch an nichts erinnern kann. Was nun folgt, ist der unappetitliche Versuch, auf dem amerikanischen Kino-Markt ein paar romantisch verklärte Teenager das Fürchten zu lehren.
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