17. Juni 2013

Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête

Drehbeginn zur Verfilmung des Erfolgsromans »Der Koch«
Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête
Am Montag, den 10. Juni, begannen in St. Moritz/Schweiz die Dreharbeiten zu der Verfilmung des Erfolgsromans »Der Koch« (AT). Zu den Drehorten gehören neben Zürich auch Köln sowie Mumbai. Die Dreharbeiten werden vom 10. Juni bis 23. Juli stattfinden. Regie in der deutsch-schweizerischen Koproduktion führt Ralf Huettner (»vincent will meer«). In den Hauptrollen von »Der Koch (AT) sind Jessica Schwarz und der britische Schauspieler Hamza Jeetooa (»Luther«) zu sehen. Die Zutaten, aus denen »Der Koch« gemixt wurde, sind vielseitig - "Love Food" fürs diskrete Tête-à-Tête, gepaart mit politischer Gegenwart, eine Prise Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – frisch, unverfälscht und würzig: Das Drehbuch wurde von Ruth Toma nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman des Schweizer Schriftstellers Martin Suter verfasst. Die Romanvorlage über den tamilischen Wunderkoch, der mit seinen Speisen verführt, wurde 2010 veröffentlicht und durch den Diogenes Verlag in Zürich/Schweiz herausgegeben. Suter, der 1948 in Zürich geboren wurde, ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Kolumnist und Drehbuchautor. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit der Kriminalroman-Trilogie „Small World“, „Die dunkle Seite des Mordes“ und „Ein perfekter Freund“. Eine Produktion von Senator Film Köln (Deutschland), C-Films AG (Schweiz) und Network Movie GmbH & Co. KG (Deutschland) Foto v. l. n. r.: Max Rüdlinger (Rolle: Schäfer), Hamza Jeetooa (Rolle: Maravan), Ruth Geiger (Diogenes Verlag), Hanspeter Müller-Drossaart (Rolle: Dalmann), Regisseur Ralf Huettner, Produzentin Sonja Ewers (Senator Film Köln), Jessica Schwarz (Rolle: Andrea), Produzentin Anne Walser (C-Films AG/Schweiz) und Produzent Helge Sasse (Senator Film Köln). Zum Film: Maravan, 24, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, weit unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großmutter in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs. Anfangs kochen sie für Paare, die eine Sexualtherapeutin vermittelt. Doch der Erfolg von "Love Food" spricht sich herum, und eine viel zahlungskräftigere Klientel bekundet Interesse: Männer aus Politik und Wirtschaft – und deren Grauzonen. Als Maravan für einen Waffenhändler kochen soll, der auch die Bürgerkriegsparteien in seiner Heimat beliefert, ergreift er die Gelegenheit, endlich sein Schicksal in die Hand zu nehmen....