16. August 2021

Geschichten vom Franz

Der zeitlose Kinderbuchklassiker von Christine Nöstlinger als großes Leinwandabenteuer mit Ursula Strauss und Simon Schwarz
Geschichten vom Franz
Nach 28 Tagen in Wien enden Anfang August die Dreharbeiten zu »Geschichten vom Franz« von Regisseur Johannes Schmid nach dem Kult-Klassiker von Christine Nöstlinger. In den Hauptrollen sind u. a. Jossi Jantschitsch als Franz und Ursula Strauss und Simon Schwarz als seine Eltern zu sehen. Das Leinwandabenteuer für die ganze Familie kommt 2022 in die deutschen und österreichischen Kinos.

„Die Autorin Christine Nöstlinger begleitet mich, seitdem ich denken und lesen kann. Sie ist sowohl die Heldin meiner Kindheit, als auch die meines Erwachsenseins", so Ursula Strauss, die die Mutter vom Franz spielt, am Rande der Dreharbeiten in einem typischen Wiener Hinterhof im 18. Bezirk. Nöstlingers Texte seien zeitlos: „Sowohl für Kinder als auch Erwachsene ist es gut und spannend, sich mit Menschen auseinanderzusetzen – auch wenn sie nur fiktiv sind – die niemals aufgeben. Die ständig weiter wachsen und mutig ihren Weg außerhalb der Norm gehen."

Der Film kommt 2022 in die Kinos.


Foto: Ursula Strauss (Mutter), Jossi Jantschitsch (Franz), Simon Schwarz (Vater), © NGF / Petro Domenigg

Der zeitlose Kinderbuchklassiker von Christine Nöstlinger
Als der Franz (Jossi Jantschitsch) den Influencer Hank Haberer (Philipp Dornauer) entdeckt, sind seine zwei besten Freunde, die Gabi (Nora Reidinger) und der Eberhard (Leo Wacha), zunächst skeptisch. Aber der Franz als der ewig Kleinste in der Klasse, mit seiner unberechenbaren Pieps-Stimme, ist für Ratschläge dieser Art sehr zu haben! Denn neben seinem Lehrer Zick Zack (Rainer Egger), bereitet ihm neuerdings auch die Klassenqueen Elfi (Arwen Hollweg) Kopfzerbrechen. Dass der scheinbar einfache Weg doch nicht zum Ziel führt, wird dem Franz spätestens dann klar, als die Gabi plötzlich fort ist. Selbst seine Eltern (Ursula Strauss und Simon Schwarz) sind ratlos, und die von der Gabi (Julia Edtmeier, Deniz Cooper) sowieso. Also machen sich der Franz und der Eberhard – vorbei am Hausschreck Frau Berger (Maria Bill) – ganz allein auf die abenteuerliche Suche, und das Trio findet am Ende wieder, was es schon verloren glaubte: die beste Freundschaft, die es geben kann.

Die Vorlage von Drehbuchautorin Sarah Wassermair basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Christine Nöstlinger, erschienen im Verlag Friedrich Oetinger. Die zwischen 1984 und 2011 erschienenen Bände erreichten im deutschsprachigen Raum bisher eine Auflage von 2,5 Millionen und wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.