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Like a Complete Unknown

Drama/Biografie, USA 2024, 142 min

Musikfilme - nicht zu verwechseln mit Musicals - gibt es schon einige. Viele übernehmen auch gleich die Rolle einer Biografie. Wir hatten »Elvis« (selbsterklärend), »Rocket Man« (Elton John), »Walk the Line« (Johnny Cash), »Back to Black« (Amy Winehouse) und »Aline - The Voice of Love« (Céline Dion). Und natürlich brandneu: »Better Man« (Robbie Williams). Nun kommt ein neuer Film rübergeschwappt und taucht unsere Augen und Ohren in eine neue Persönlichkeit: »Like A Complete Unknown« (Originaltitel lässt einfach das „Like“ weg: „A Complete Unknown“). Bob Dylan ist diesmal derjenige, welcher und kein Geringerer als Timothée Chalamet tappst in die Fußstapfen des Weltstars. Timmy konnte uns schon in »Wonka« von seinem Gesangstalent überzeugen. Der Film spielt in den 1960er-Jahren, Bob Dylan ist 19 Jahre jung und gerade von Minnesota nach New York City gegangen, um seiner Musikkarriere den gehörigen Schubs zu geben. Nur mit der Gitarre bepackt, schafft es der Folksänger schon bald von kleinen Clubs bis hin zu ganzen Konzertsälen auszubuchen. Schnell klettert der doch eher ruhige Star an die Spitze der Charts. Natürlich müssen auch Liebesgeschichten (wieder einmal) im Vordergrund stehen: Sylvie Russo (Elle Fanning) und Sängerin Joan Baez (Monica Marbaro) kämpfen um die Aufmerksamkeit von Bob. Höhepunkt ist das Newport Folk Festival 1965, wo Bob Dylan erstmalig zur Elektrogitarre greift.
Regie führte James Mangold, der schon »Walk the Line« und »Ford vs Ferrari« auf die Leinwand gebracht hat. Das Drehbuch stammt von Jay Cocks, der auch die Drehbücher von »Gangs of New York« und »Silence« geschrieben hat. Der Film basiert auf dem Buch „Dylan Goes Electric“ von Elijah Wald, das von der Schaffensphase Dylans handelt, in der er von Folk zu Rockmusik wechselt.
Anne