Ein gutes Dutzend kluger Köpfe lässt die Sau raus
Jetzt wird’s ernst: Der dänische...
Stallone ist wieder in der Stadt!
Im PK Ost »Take This Waltz« gucken
Dresdner DDR-Undergroundfilme der 80er
Stallone ist wieder in der Stadt!
Hollywood versucht sich an einem atmosphärischen...
Es war mal wieder so weit.
Wenn Regisseur und Autor Quentin Tarantino bittet,...
Ein Kinojahr geht. Was bleibt?
Was tat sich im deutschen Film 2012?
Besorgt die BILD anrufen oder sich entspannt einen...
Die Krise riecht schlecht in »Killing Them Softly«
Da ist er wieder: Daniel Craigs dritter Auftritt als...
Ein Kultroman auf Leinwand, besetzt mit dem...
Liebe Leute, liebe Darsteller, ja ich weiß, wir...
Im Fritz Lang-Saal ganz wild Oliver Stone gucken
In der Schauburg »Das grüne Wunder« erleben
Eine Geschichte über Freundschaft, Verrat und dem...
Klingt wie »Fear and Loathing in Las Vegas«, nennt...
Im Cinemaxx Prometheus gucken
Im Cinemaxx »Ice Age 4« gucken
Im Rundkino „Men in Black“ gucken
Anderson lädt ein in sein »Moonrise Kingdom«.
Alles richtig gemacht oder verfilmte Ironie?
Pro und Contra »Iron Sky«
»Die Tribute von Panem – The Hunger Games«
Viel zu sagen gibt es zwischen den Personen im Film...
Warum nur entwickelt sich ein Film zum...
Wir können auch anders! Sogar in der Redaktion des...
Von der neuen Lust am Erzählen
ähh wir können es nicht sehen - von Dr. Kurt Hanuschke
Schnell und Schwungvoll - ein echter neuer Buck oder...
Da haben sich wieder mal zwei in der Redaktion des...
Einer, der zeitlebens wie ein offenes Rasiermesser...
Von den Dreharbeiten für die Verfilmung von Uwe...
Lars von Trier besitzt ein ganz besonderes Talent:...
Die Redaktion des Kinokalender Dresden ist entzweit:...
Überflüssiges Affentheater oder wunderbare...
Hanebüchener Quatsch oder anspruchsvolles,...
Was tun, wenn es eine Technik wie in »Source Code«...
Gehört »Ohne Limit« direkt in den Filmolymp oder...
Man muss das Rad ja nicht neu erfinden - man kann es...
Gerade noch schlugen die Mädels aus »Sucker Punch«...
Großer Oscar-Gewinner - gerechtfertigt oder...
Til Schweiger bleibt ein Phänomen.
Nach seinem umjubelten Drama »The Wrestler« legt...
Der Filmwissenschaftler Andrew Brachyura im Gespräch...
Oder doch nur eine verkorkste Liebeskomödie, die die...
Folgende Zuschriften erreichten uns
Eigentlich dürfte es an keinem vorbeigegangen sein,
die Filmindustrie ist gerade noch mal durch das...
»Carlos – Der Schakal« - Olivier Assayas Epos ist so...
Nach langem Warten nun da, wie immer, beinahe...
Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte Sänger,...
»Jud Süß – Film ohne Gewissen« - Zweigeteilt
Foto: Dr. Kurt Hanuschke und Urs Franzen mit und...
Pro & Contra zu Christopher Nolans Werk »Inception«
Kommt da plötzlich eine kleine kanadische Perle...
Der große Komponist Gustav Mahler begibt sich zu...
Seinen Tanz hat er beendet ohne zu verglühen...
Mit drei äußerst ansehnlichen Hauptdarstellern -...
Warum der Film unstimmig und gleichzeitig...
Dr. Kurt Hanuschke spricht aus gegebenem Anlass mit...
Wo Tim Burton draufsteht, ist oftmals Überraschung...
Kino in der Fabrik baut fünf Säle mit insgesamt...
Ein Film, zwei Meinungen: Auch im Februar konnten...
Wo so viel Licht ist, sollte auch mindestens etwas...
„Es ist ein Haneke-Film, der Rest ist mir egal.“...
Mensch wäre hätte das gedacht?
So, nun haben wir ein Jahr lang über den Film...
wie ein langweiliger Morgenfurz morgens halb zehn in...
Ein Reisebericht zum wichtigsten Filmfestival
Beleuchtung der Geschichte des deutschen Humors im...
oder warum Till Schweiger keinen Alkohol verträgt.
Menno, der kleine Muck, ist tot und das schon mit 66...
auf Grund von zu hohem Ballaufkommen
ohne Gleichen, einer unser Besten
oder wie Goran Bregović zu seiner Combo kam.
Die ganze Wahrheit über die OSCAR-Nacht
Schweigääh - Das Multitalent Til-Schweiger
Til Schweiger bleibt ein Phänomen.
Von der Kritik zerrissen, vom Boulevard und vom Publikum nahezu vergöttert, zieht Til scheinbar unbeirrt seine Kreise, beglückt das deutsche Volk mit gepflegter Unterhaltung auf publikumswirksamem Niveau.
Zu kritisieren gibt es vieles, Ästhetik nah am Rande des Kitsches, nicht sehr tief gehende Figurenzeichnung, Figuren wie aus einem Werbespot... Natürlich liegt es in der Natur der Sache, Äpfel können nun mal nicht mit Orangen verglichen werden. So liegen zwischen der teils kompletten Ablehnung durch die Filmkritik und "Seligsprechungen" wie z. B. durch Bild ("Ein Wohlfühl-Film zum Lachen, Schmunzeln, Mitfiebern, Weinen und Nachdenken! Kino wie es sein soll – mit Happy End.") natürlich Welten. Wir wollen auf pauschales Niedermachen verzichten, statt dessen uns mit einem kräftigen Pro dem Film nähern.
Viel beachtet und äußerst erfolgreich – reduzierend und viel zu kitschig. Die Meinungen über Til Schweiger mögen höchst unterschiedlich sein. Aber eines lässt sich nicht bestreiten, dass der Mann ein wahres Multitalent ist.
Dass er etwas auf dem Kasten hat, bekam man in den letzten Jahren mehrfach zu sehen. Schon lange ist er nicht mehr "nur" Schauspieler. Als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent machte er Filme wie »Keinohrhasen«, »Zweiohrküken« oder jüngst »Kokowääh« zu wahren Kassenschlagern.
Seine Mischung aus emotionalen Themen und gekonnter Situationskomik machen die Filme (vor allem beim weiblichen Publikum) sehr beliebt. Auf einfache und geradlinige Weise vermag Schweiger es, bewegende Geschichten zu erzählen. Besonders auffällig ist dabei, dass seine Filme einen enorm kindlich-naiven Charme besitzen. So gibt es immer „die Guten“, vornehmlich die Protagonisten, und andererseits „die Bösen“, hauptsächlich Nebenfiguren. Schweiger selbst gehört als Hauptfigur immer zu den Guten im weiteren Sinne, denn obwohl er einige ziemliche dunkle Seiten als „Henry“ oder „Ludo“ hat, ist er im Inneren ein herzensguter Kerl. Mit dieser Gutmenschwerdung und der eindeutigen Schwarz-Weiß-Einteilung schafft Til Schweiger es, die Zuschauer in eine infantile Welt zu entführen, in der es letztlich immer ein Happy End gibt.
Til Schweiger ist streckenweise wahrlich das Kind im Manne geblieben: ein wenig naiv, unschuldig und immer bereit zu träumen. Doch ganz so unschuldig ist längst nicht alles, die Nebenrollen müssen so einiges einstecken, denn stellenweise werden sie auf unschöne Weise runtergeputzt.
Immer deutlicher entwickelte sich mit den letzten Filmen der Schweigersche Stil. Seine markante Bildsprache setzt immer wieder auf fast fotografisch anmutende Motive und eine warme Farbgebung. Selbst vor überzeichneten Montagen in Zeitlupe, die nur so vor Kitsch triefen, schreckt er nicht zurück. Doch auch das gehört bei einem echten Schweiger-Film dazu.
Fehlt nur noch ein Faktor, der entscheidend für den Erfolg von »Kokowääh« und den anderen Filmen war: Emma Schweiger. Im aktuellen Film schlüpft die Achtjährige in die Rolle der kessen Magdalena und meistert diese Aufgabe mit Bravour. Kein Wunder, denn ihr Vater selbst hat ihr die Rolle auf den Leib geschrieben. Mit verschmitztem Charme und niedlichem Lächeln spielt sie sich in das Herz eines jeden Kinobesuchers.
Til Schweiger beherrscht es wie kein zweiter Deutscher Filme zu drehen, die erfolgreich sind und trotzdem die ganze Familie unterhalten, bewegen und zum Nachdenken anregen. Genau dieser Erfolg steigert die Erwartungen der Kinogänger, aber auch der Kritiker.
Stefan